Den Deutschen in die Karten geschaut

  • Keine Frage des Alters: Best Ager grüßen per Facebook, Whats App & Co.
  • Urlaubspost: die Bundesbürger machen anderen gern eine Freude
  • Schöne Grüße an Freunde, Familie, Kollegen und Nachbarn
  • Kein Briefkasten in Sicht – was am Karten schreiben nervt

Zwei Drittel der Deutschen schreiben gern Urlaubskarten. Dabei trifft das Versenden der Grüße in vielerlei Hinsicht den Nerv der Deutschen. Obwohl die meisten Reisenden gern anderen mit einer Postkarte eine Freude machen, gibt es auch jede Menge lästige Begleit-erscheinungen beim Kartenschreiben. Der innovative Foto- und Online-Druckservice CEWE hat den Bundesbürgern in bzw. auf die Karten geschaut. Die von forsa im Auftrag von CEWE durchgeführte repräsentative Befragung gibt Einblicke in die Motivation des Schreibens und Versendens von Postkarten.

Social Media auch bei Best Agern voll im Trend

Die meisten Deutschen schreiben gern. Knapp drei Viertel (72 %) der Befragten gaben bei der CEWE Studie an, manchmal Postkarten aus dem Urlaub zu verschicken. Dabei bringen Frauen (80 %) deutlich häufiger als Männer (63 %) gerne klassisch Postkarten auf den Weg. Jeder Zweite nutzt manchmal die sozialen Netzwerke bzw. Nachrichtendienste wie z. B. Facebook, Instagram, Snapchat oder WhatsApp, um Urlaubgrüße zu verschicken. Überproportional häufig sind hier erwartungsgemäß die 14- bis 29-Jährigen (65 %) aktiv. Auch von den 30- bis 59-Jährigen nutzt mehr als jeder Zweite diese Kanäle und bei den über 60-Jährigen ist bereits mehr als jeder Dritte (37 %) beim Urlaubsgruß auch digital unterwegs. Jeder zehnte Befragte wünscht sich mehr als eine Standardkarte vom Postkartenständer. Unter den 14- bis 29-Jährigen würden sogar 17 Prozent gern individuelle Postkarten mit eigenen Fotos verschicken, wie sie etwa über die CEWE FOTOWELT App gestaltet und bestellt werden können.

Freude bereiten und Traditionen erhalten

Nach der Motivation für das Schreiben von Postkarten gefragt, sind sich die Deutschen einig. Der mit 81 Prozent am häufigsten genannte Grund für das Repräsentative forsa-Umfrage ‚Urlaubsgrüße und -erinnerungen’ im Auftrag von CEWE, 1.010 Befragte über 14 Jahre, bundesweit, Befragungszeitraum Juni 2017 Schreiben der Urlaubsgrüße ist so einfach wie schön: Kartenschreiber wollen anderen eine Freude machen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (71 %) findet außerdem, dass Postkartenschreiben eine schöne Tradition ist.

Eine Frage des Alters sind dagegen diese Gründe zum Stift zu greifen: bei den Befragten der über 60-Jährigen nutzt über die Hälfte (58 %) das Kartenschreiben zur Kontaktpflege. Jüngere Urlauber (14- bis 29-Jährigen) wollen dagegen vor allem den anderen zeigen, wo man gerade ist und was man dort erlebt (51 %).

Viel Post für die Freunde – auch Kollegen und Nachbarn werden bedacht

Und an wen schreiben die Deutschen ihre Urlaubsgrüße? Bei allen Altersgruppen nehmen Freunde den Top-Platz unter den Empfängern (87 %) ein. Familie belegt den zweiten Platz. Ob die Deutschen auch im Urlaub an die Arbeit denken, ist nicht belegt, aber sie denken an ihre Arbeitskollegen. Jeder Vierte schickt eine Postkarte an Kollegen, bei den erfahrenen Berufstätigen zwischen 45 und 59 Jahren ist es sogar jeder Dritte (34 %). Wer neben älteren Nachbarn wohnt, hat ebenfalls eine große Chance auf Urlaubspost. 23 Prozent der über 60-jährigen Befragten bedenken ihre Nachbarn normalerweise mit einer Postkarte.

Nervige Aspekte beim Urlaubskartenschreiben: die Top 5

Die Deutschen schreiben gern, aber nicht immer ist der Spaß ungetrübt. Nerviges beim Postkartenschreiben hat viele Gesichter. CEWE hat gemeinsam mit forsa herausgefunden, was den Deutschen bei ihren Urlaubsgrüßen quer liegt. Top Nerv-Aspekt: Die Postanschrift des Adressaten ist nicht zur Hand. Auch in Zeiten digitaler Adressverzeichnisse im Smartphone ist das für 34 Prozent der Deutschen ein Problem. Besonders viele darüber Genervte finden sich mit 50 Prozent unter den 14- bis 29-Jährigen. Knapp dahinter folgen mit der schwierigen Suche nach einem Briefkasten und dem aufwändigen Kauf der Briefmarken die Spaßbremsen Nr. 2 und 3. Jeweils 33 Prozent der Befragten nervt das gewaltig. 28 Prozent finden es nervig, wenn ihnen die Ideen fehlen, was sie schreiben sollen und fast genauso Vielen (27%) ist es lästig, wenn es keine schönen Motive zur Auswahl gibt. Trotz reichlich Urlaubsimpressionen ohne Idee, was man schreiben soll sind vor allem die 14-bis 29-Jährigen. Jeder zweite dieser Altersgruppe (52 %) leidet unter den Anstrengungen der Grußwortfindung. Besonders leicht von der Hand geht das Schreiben den über 60-Jährigen, hier finden nur 17 Prozent die fehlende Kreativität beim Schreiben lästig.


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