Die Leica Camera AG feiert die Neueröffnung des Leica Stores im Leitz-Park. Zentral gelegen, befindet sich der neue Standort des Stores zusammen mit der Leica Akademie, dem Leica Archiv, dem Museum und dem Museums Shop in der Leica Welt gegenüber dem Headquarter der Leica Camera AG. Auf über 400 qm bieten die hellen und freundlichen Räumlichkeiten, gestaltet im typischen Leica Retail Design, Besuchern ein besonderes Einkaufs- und Beratungsambiente inmitten der Leica Markenwelt. Dabei bietet der Leica Store neben dem aktuellen Leica Produktsortiment rund um die Fotografie und Sportoptik sowie dem dazugehörigen Zubehör und Accessoires auch Leica Vintage Artikel aus zweiter Hand. Der Leica Museums Shop rundet das Leica Produkterlebnis mit einem umfangreichen Portfolio aus hochwertigen Fotografien, Bildbänden und Fachliteratur ab.

Das erfahrene Verkaufsteam, das auch den Leica Store und die Leica Galerie in Frankfurt verantwortet, freut sich, Kunden und Interessenten ab sofort innerhalb der Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr willkommen zu heißen. Der Leica Museums Shop ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Neben dem neuen Store erwartet Besucher des Leitz-Parks auch eine neue hochkarätige Fotoausstellung in der Leica Galerie. Hier sind aktuell Fotografien von Jürgen Schadeberg zu sehen, der am gestrigen Abend der Store Eröffnung für sein unermüdliches, mutiges und gleichermaßen herausragendes Engagement als Fotograf mit dem Leica Hall of Fame Award 2018 ausgezeichnet wurde. Ob die Aufnahme der singenden Miriam Makeba oder das weltberühmte Bild Nelson Mandelas, der durch die Gitterstäbe seiner ehemaligen Gefängniszelle blickt: Jürgen Schadeberg hat nie seinen humanistischen Blick auf die Welt verloren. Viele seiner Bilder sind zu zeitlosen Ikonen geworden.

Als Bildjournalist und Vertreter der Life Photography hat er sich stets vorurteilsfrei für den Alltag und die Lebensbedingungen seiner Zeitgenossen interessiert. Immer ist er den von ihm porträtierten Menschen mit Sympathie und Respekt begegnet, gleich welcher Nationalität oder Hautfarbe. In Berlin geboren und aufgewachsen, verlässt er 1950 Deutschland und etabliert sich in Südafrika als Bildjournalist. Geprägt von den Erfahrungen des europäischen Rassismus, trifft er auf ein tief gespaltenes Land, in dem die schwarze Bevölkerungsmehrheit brutal von der weißen Minderheit unterdrückt wird. Unbefangen, leidenschaftlich und neugierig: Diese Eigenschaften ermöglichen es Schadeberg immer wieder, Situationen und Orte zu fotografieren, in die sich zu begeben für die meisten seiner weißen Zeitgenossen undenkbar gewesen wäre. Nicht zuletzt durch seine Arbeit für das Magazin Drum wird er zum Chronisten einer Epoche. 1964 muss Schadeberg Südafrika verlassen und arbeitet in den folgenden Jahrzehnten als Freelancer in Europa und den USA. Auch hier bleibt er seiner empathischen Arbeitsweise treu. Erst 1985 kehrt er nach Johannesburg zurück; bis 2007 entsteht das zweite südafrikanische Kapitel seines fotografischen Schaffens.

Eine Auswahl seiner Aufnahmen ist bis zum 17. Februar 2019 in der Leica Galerie Wetzlar zu sehen. Diese ist von Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


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