Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von LIESER Rechtsanwälte hat die Meyer Optik Görlitz, eine Sparte der insolventen Firma net SE, bereits drei Monate nach dem Insolvenzantrag erfolgreich verkauft. Meyer Optik Görlitz ging im Zuge einer übertragenden Sanierung an die OPC Optical Precision Components Europe GmbH, welche unter dem Namen OPC Optics in Deutschland anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Linsen sowie Baugruppen und Objektive herstellt. Dank der Übernahme ist der Erhalt der deutschen Traditionsmarke gesichert, die ihren Ursprung bereits im Gründungsjahr 1896 hatte. Der Übergang auf den neuen Investor erfolgte rückwirkend zum 01. November 2018. 

Gewissheit und Zuversicht durch neuen Investor

„Ich freue mich, dass die traditionsreiche ‚Meyer Optik Görlitz’ durch den Verkauf an den Investor OPC Optics weiterlebt und im Markt bleibt“, sagt Dr. Alexander Jüchser. Die Objektive von Meyer Optik Görlitz stehen für hochwertige Qualität, ausgewählte Materialien und innovatives Produktdesign. Gerade die Retro-Objektive sind sowohl bei Profi- aber auch bei Hobbyfotografen weltweit sehr begehrt. Der Insolvenzverwalter hat nun das Warenlager und die Konstruktionspläne der Objektive verkauft. Zudem verkauft der Markeninhaber auch die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz an den neuen Investor. „Nach dem Motto ‚Tradition trifft Innovation‘ werden wir die hoch angesehene Marke Meyer Optik Görlitz ‚Made in Germany‘ nicht nur weiter fortführen, sondern beabsichtigen mit unserem Know-how die bisherigen Stärken der Sparte, Schritt für Schritt weiterzuentwickeln“, sagt Timo Heinze, Geschäftsführer der OPC Optics mit Sitz in Bad Kreuznach.

Insolvenz der net SE

Die net SE mit Sitz in Koblenz hat mit drei Sparten Soft- und Hardware sowie Film- und Fotoobjektive und Accessoires wie Fototaschen entwickelt und vertrieben. Bei der Sparte der Fotoobjektive erfolgte der Vertrieb und die Vermarktung der Objektive von Meyer Optik Görlitz an Profi- und Hobbyfotografen von Koblenz aus in die ganze Welt. Am 17.07.2018 hatte die net SE beim zuständigen Amtsgericht Koblenz einen Insolvenzantrag gestellt. Ein harter Wettbewerb und hohe betriebliche Aufwendungen hatten die net SE in eine finanzielle Schieflage gebracht, sodass am Schluss der Gang zum Insolvenzgericht nicht mehr vermieden werden konnte.

 


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